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Lust & Laune

Der kreative Wahn der Elenor Avelle

Monat

Juni 2017

Klecksen und Federn

Zu meinem Bericht über Die Frau an der Schreibmaschine von Suzanne Rindell fehlt jetzt nur noch mein Fazit. Ich hatte euch schon erzählt, worum es geht, wie ich das Cover finde und ein paar Gedanken herausgepickt, die mir beim Lesen kamen.

Es ist ein wunderbarer Roman über das Leben in den 20er Jahren. Er ist stimmungsvoll und spannend, auch wenn die Kriminalgeschichte, die ich erwartet habe, geringer ausfiel, als gedacht. Der Schreibstil trägt dazu bei, den Leser noch mehr in den Zeitgeist zu integrieren, da er wirklich gut mit den Gedankengängen der Hauptprotagonistin harmoniert.

Deshalb vergebe ich eine Feder, für die meisterliche Darstellung. Die Geschichte spielte sich in meinem Kopf ungemein plastisch ab, als würde ich einen Film sehen.

 

Eine weitere Feder vergebe ich für den Aufbau der komplexen psychologischen Entwicklung von Rose. Es war faszinierend ihrem Wandel  zu beobachten.

 

Was mir gar nicht gefallen hat, war das Ende. Es erschien mir zu abrupt und es war die einzige Stelle, an der ich Rose Gedanken nicht nachvollziehen konnte, als wäre ich plötzlich aus ihrem Kopf geflogen. Das war ungefähr so frustrierend, als wäre kurz vor Ende des Films der Fernseher ausgegangen.

Ich habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen, gerade aufgrund der wunderbaren Stimmung und emotionalen Stimmigkeit. Den Ausgang der Geschichte bewertet auch jeder anders. Manche mögen das Ende besonders gerne, weil sie es überraschend finden.

Andere Rezensionen zu dem Buch findet ihr bei:
Die Tipperin

Paper and Poetry 

Die Buchrebellin

 

 

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LitCampHD verleiht Flügel

Babsi aka @blues1ren, Eva aka @Variemaa und Elenor Avelle aka Nora

Es war mein erstes LitCamp, meine erste öffentliche Aktion als Autorin in persona überhaupt. Ich hatte, bis auf eine Ausnahme, niemanden bislang persönlich getroffen, kannte die Lokation nicht, wusste so gut wie nichts über den Ablauf und war als introvertierter Mensch sehr aufgeregt.

Die persönliche Vorstellung gruselte mir, doch die entpuppte sich als kurz und knackig. Den Namen und drei Hashtags bekomme selbst ich heraus, ohne mit dem Stammeln anzufangen und ich entdeckte in den Reihen dadurch alle möglichen Leute, die ich von den sozialen Plattformen kenne und sie entdeckten mich.

Insgesamt war die Atmosphäre locker und angenehm. Kinder und Hunde waren willkommen.

Vom Sessionangebot war ich vollkommen überrollt und wusste im ersten Moment gar nicht, was ich machen soll und hatte schnell alles wieder vergessen. Es fiel mir auch schwer die Zettel den Leuten zuzuordnen, die ihre Sessions vorgestellt hatten. Es waren einfach so viele Eindrücke auf einmal.

Lustigerweise ist bei mir aber keine große Hektik ausgebrochen, denn die Organisation war so angelegt, dass man entspannt aus jedem Raum rein und raus konnte und es nicht schlimm war, dass ich in die erste Session ein paar Minuten später hineinkam, weil ich den farbigen Linien in die falsche Richtung gefolgt war. Wegweisen mittels farbiger Linien war übrigens ein großartiges Konzept, um es den Teilnehmern möglichst leicht zu machen, den richtigen Raum zu finden. Überhaupt hatten die Organisatoren an so viele Kleinigkeiten gedacht, die im Großen und Ganzen bei vielen Veranstalter einfach untergehen. Sonnencreme, ein Pool, transportable Zusatz-Akkus für Handys und und und.

Meine erste Session war auch gleich ein Volltreffer. Ich war bei Janet Clark, die über die Chancen und Risiken der Digitalisierung gesprochen hat. Das ist ein Thema, das wesentlich mehr Raum und Aufmerksamkeit erlangen sollte, denn jeder einzelne Autor, ob Verlagsautor oder Selfpublisher, ist von der Preisspirale betroffen, die die Veränderung des Buchmarktes durch die Digitalisierung mit sich bringt. Vielfalt geht durch Monopolkämpfe verloren und Konkurrenzdenken schadet mehr, als das es hilft. Autoren und Anbieter müssen aufhören Modelle zu bedienen, die suggerieren, dass Lesen umsonst ist, um sich gegenseitig zu unterbieten.

Dann hatte ich eine längere Mittagspause. Das muss am leckeren Essen gelegen haben. An dieser Stelle muss ich auch nochmal das herrliche Frühstück erwähnen. Es gab eine fantastische Auswahl an Aufstrichen von Teekesselchen.

In meiner zweiten Sessionrunde ging es um Gendermarketing bei Kati. Das ist auch ein Thema, das mich nicht nur als Autorin beschäftigt – im Science Fiction Bereich wird einem als Frau ja immer noch ein männliches Pseudonym nahegelegt – sondern auch als Mutter. Ich habe zwei Söhne, die beide Pink mögen und dafür schon im Kindergarten ausgelacht wurden und das nicht nur von Kindern. In der Schule bekommen meine Söhne noch Hausaufgaben mit der Überschrift „So sind Mädchen, so sind Jungen“. Kinder und Lego bieten plötzlich alternative Produkte für Mädchen in rosa und lila an und das Zeug scheint sich auch noch zu verkaufen. Wer trägt nun die Verantwortung für das Rosa-Blau-Prinzip? Die Eltern, die ihren Kindern weitergeben, was sie selbst gelernt haben? Die Schulen und anderen Betreuungseinrichtungen, die in der Genderfrage teils noch rückständig unterrichten? Die Firmen, die durch Werbung und Angebot den Markt beeinflussen? Die Verbraucher, die Genderartikel bestellen und kaufen? Wir sind ein System, keine unabhängigen Einzelteile. Die Verantwortung liegt bei uns allen und kann nicht einfach an einen anderen abgeschoben werden, denn so durchbricht man keinen Kreis.

Nach dem emotional sehr aufregenden Thema, hat es mich in die Session von Nicole Neubauer gezogen, die mit viel Herz über Motivation gesprochen hat. Was können wir tun, wenn wir nicht weiter kommen oder diese fiesen Stimmen hören, die uns klein reden. Sie vergleicht diese Stimmen mit Dementoren und plädiert dafür, dass sich jeder einen persönlichen Patronus erschafft. Wie das geht, hat sie auch verraten. Zuerst einmal müssen wir einen Exorzismus vornehmen. Die Stimmen in unserem Kopf sind nicht körperlos und ohne Zusammenhang. Es sind meist Menschen, die einen gemeinen Eindruck bei uns hinterlassen und uns klein geredet haben. Lehrer, Eltern, Freunde, Rezensenten und auch die Probleme anderer Autoren, denn negative Strömungen beeinflussen nachweislich unser Gehirn. Wenn wir wissen, wen wir hören, hilft uns das Bewusstsein darüber dabei, denjenigen zu vertreiben. Als Gegengewicht dazu müssen wir Stimmen suchen, die uns gut tun.

Erfüllt von all den positiven Stimmen, bin ich in die Session von Annika Bühnemann gehüpft, um mehr über Instagram zu erfahren. Um zu wissen, wie du Instagram für dich nutzen kannst, musst du erst einmal wissen wer du bist, damit die anderen das auch sofort sehen können. Finde einen Stil, achte auf die Qualität und poste regelmäßig. Zwei bis dreimal die Woche sollte Minimum sein. Am wertvollsten waren die Tipps zu den Hashtags, denn dieses Thema überfordert mich etwas. Sie empfiehlt Listen, die nach Themengebiet aufgeteilt sind. Ab und an sollte man sie auch aktualisieren, damit sie keinen Staub ansetzen. Instagram hilft dabei, denn bei beliebten Begriffen, werden bei der Suche verwandte Hashtags vorgeschlagen. Auch Geotagging sollte bei den Hashtags nicht unterschätzt werden. Das mache ich auch sehr ungerne. Aber ihre Empfehlung einfach den Raum zu erweitern und Landstriche oder große Städte zu nennen, statt spezifische Orte, ist eine gute Alternative.

Gefüllt mit all diesen Informationen und beseelt von den Treffen mit den vielen tollen Leuten auf dem Camp, konnte ich es am nächsten Tag nicht erwarten, wieder hinzugehen. Zugegeben, der Sessionsturm am Anfang plättete mich wieder und um die passende erste Session zu finden, ist nicht viel Zeit, aber das konnte ich wieder gelassen angehen. Richtig praktisch ist die Übertragung des Sessionplans auf die Internetseite des LitCamps. Das hat mir die Planung erheblich erleichtert und war ein weiteres Detail, das mich schwer begeistert hat. Neben der Slushi-Maschine natürlich.

Meine erste Sonntagssession war bei Juliana Fabula über die Gestaltung von Buchcovern. Das war spritzig, frech und richtig toll. Mit einer Präsentation hat sie uns Beispiele gezeigt und Tipps gegeben, damit sie sich zukünftig nicht mehr die Augen auskratzen muss, wenn man den winzig kleinen Titel gelb auf weiß nicht mehr lesen kann oder von der Schrift das Blut trieft.

Dann wurde es inspirierend mit Eva. Wo kommt die Inspiration her? Wie finden wir Ruhe? Welche Tätigkeiten können und dabei helfen unseren Kopf zu leeren oder zu füllen und welche Reize sprechen uns an? Die Runde war ungemein kommunikativ, mit regem Austausch zwischen den Teilnehmern und fachlich fundierten Erklärungen von unserer Literaturwissenschaftlerin Eva.

Der Abschlusstusch für mich war Maggos Weltenbau. Ich stimme allen Fans seiner Stimme uneingeschränkt zu, wenn sie davon entzückt sind, aber sein Wissen steht der herrlichen Akustik in nichts nach. Seine Art an den Weltenbau heranzugehen ist einmalig. Gezeitenströme zu nutzen, um die klimatischen Rahmenbedingungen herauszufinden, gesellschaftliche Zwänge im Auge behalten, um Verhalten der Charaktere zu bestimmen. Er hatte Tipps über Tipps parat und präsentierte alles in einer humorvollen Leichtigkeit, die ich schon von den Pen&Paper Abenteuern mit ihm gewöhnt bin und die mich auch da, jedes Mal aufs Neue, faszinieren.

Zum Schluss war ich noch ein Engel und habe geholfen. Das ist auch ein ganz tolles Konzept und ich kann nur jedem empfehlen sich einzutragen. Die Aufgaben sind größtenteils selbsterklärend, es ist auch eine Hilfestellung im Kontakteknüpfen für scheue Leute und es ist einfach richtig etwas zurückzugeben.

Einziger Wehrmutstropfen bleiben die vielen tollen Sessions, die ich hier nicht vorstellen kann, weil ich mich nicht vervielfältigen konnte. Aber ich freue mich riesig, dass einige bald schon bei YouTube zu sehen sein werden. Die Livestream Idee und Umsetzung ist klasse.

Es ist wirklich beeindruckend wie viel wir für so wenig Geld bekommen haben, so dass sich wirklich jeder die Teilnahme am Camp leisten kann. Das wäre ohne Sponsoren nicht machbar. Vielen Dank.

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Ich fand die Idee, die Sessionräume nach Sponsoren zu benennen toll.

Vielen Dank, liebes LitCampTeam, für dieses unvergessliche Wochenende. Und vielen Dank, ihr tollen Menschen, die ich treffen durfte.

Jetzt wird es wieder persönlich!

Im Juni ist mein #BuchdesMonats: Die Frau an der Schreibmaschine. Wir haben einen Blick auf das Cover geworfen, wir haben uns einen Überblick über den Inhalt verschafft.
Heute lasse ich meine Gedanken schweifen, wie sie mir beim Lesen kommen.

Im Allgemeinen habe ich das Gefühl in einem alten Film zu stecken, während ich lese. Die Stimmung der 20er Jahre ist so herrlich eingefangen. Rose hält sich für unglaublich bieder und erzählt gerne von den weiblichen Tugenden, die ihr die Nonnen beigebracht haben. Dabei ist sie selbst eine ledige Frau (und auch nicht auf der Suche nach einem Mann) und geht einem Beruf nach, der nicht gerade für eine Dame geeignet ist. Natürlich ist sie keine Polizistin, sie hält sich gerade so am Rand der schwelle zur Emanzipation und lästert von dort aus über die Tugendlosigkeit der Frauen, die rauchen und sich die Haare kurz schneiden. Ich finde es überhaupt nicht verwunderlich, dass Odalie so ein leichtes Spiel mit ihr hat. Sie lechzt ja förmlich danach sich hinreißen zu lassen.

Sehr erheiternd finde ich die gelungenen Beschreibungen der Sittsamkeit. Die Badeanzüge zur damaligen Zeit waren tatsächlich noch das, was ihr Name verheißen lässt: ein Anzug. Solange die Wächter über die guten Sitten (damalige Rettungsschwimmer hatten offensichtlich mehr zu tun ^^) nicht hinguckten, hat man die Beine aufgerollt. Aus der heutigen Sicht erscheinen einem diese Vorschriften total merkwürdig.

Der arme Lieutenand Detektiv. Er gibt wirklich alles, aber an Rose gehen seine Annäherungsversuche so vollkommen vorbei. Sie denkt sogar, dass er sie ärgern will und sie überhaupt nicht leiden kann. Wunderbar subtil geschildert.

Rose kommt mir immer wieder vor, wie ein Soziopath. Sie betrachtet alles mit einer berechnenden Gefühlskälte, die mich irritiert. Und dabei ist sie so naiv.

Nach einer Kriminalgeschichte suche ich noch. Irgendwie habe ich mir nach dem Klappentext mehr Polizeiarbeit vorgestellt, aber das kommt eigentlich nicht so viel vor.

Mein Fazit zum Buch erhaltet ihr nächste Woche, wenn es ans Klecksen und Federn geht.

Hüllenlos

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#BuchdesMonats II. für das Junibuch Die Frau an der Schreibmaschine. Letztes Mal haben wir uns das Cover angesehen. Dieses Mal wollen wir uns eine  Überblick über den Inhalt verschaffen.

Rose Baker ist eine Singlefrau aus dem New York der Jahre um 1923. Die Prohibition lebt so richtig auf und die Damenwelt verändert sich unter den Bestrebungen der Suffragetten.
Rose arbeitet als Stenotypistin auf einem Polizeirevier, sieht sich selbst jedoch als klassische bescheidene Frau, die nichts mit den Ausschweifungen ihrer Geschlechtsgenossinnen zu tun hat, die sich die Haare kurz schneiden, rauchen und Alkohol trinken.
Als die Adrette Odalie, als Arbeitskollegin in ihre Leben tritt und sie in die Welt der Flüsterkneipen einführt, wird Rose von den Verlockungen verführt. Odalie wird zum neuen Mittelpunkt von Roses Interessen. Sie lässt sich von ihrer Freundin in ein verwirrendes Leben voller Lügen hineinziehen, die sich auch auf ihre Arbeit im Polizeirevier ausweiten. Wie weit kann sie noch in die geheimnisvolle Welt von Odalie vordringen, ohne davon verschlungen zu werden?

Welche Gedanken mir beim Lesen durch den Kopf gingen, erfahrt ihr im dritten Teil von #BuchdesMonats Juni.

Lavendelgeflecht

Nachdem ich mir eingestehen musste, dass ich zwischen den Tagesaufgaben verloren gehe, wenn ich mich dazu zwinge jeden Freitag unter anderem den #Bastelwaschbär rauszubringen, habe ich mich dazu entschlossen, dem lieber dann nachzukommen, wenn es mir Freude bereitet. Die Arbeit mit den ‚Sozialen Medien‘ soll zwar auch marketingtauglich sein, aber ohne Spaß fühle ich mich gehemmt. Deswegen gibt es den nächsten #Bastelwaschbär erst jetzt.
Heute geht es um Lavendelsträuße und wie man sie herstellt. Meine Mutter hat früher immer in den Sommerferien bei meinem Großvater Sträuße geflochten und ich mochte den Duft in meiner Wäsche gerne. Deshalb habe ich Lavendel in meinem Garten gepflanzt und mache das jetzt auch und meine Kinder mögen es genauso gerne wie ich.
Um so einen Strauß zu flechten braucht man Lavendelstängel in einer ungeraden Anzahl (ich nehme 17) und Satinbänder (6mm breit).

Idealerweise schneidet man die Stängel, wenn der Lavendel zu duften beginnt und noch nicht alle Blüten am Stiel aufgegangen sind. Bei den Stängeln sollte man darauf Acht geben, dass man sie nicht zu kurz abschneidet. Unter 15 cm ist zu kurz. Besser sind 18 cm und mehr. Die Blätter und tief sitzenden Blüten streift man einfach nach unten ab.

 

Die gesäuberten 17 Stiele werden dann zu einem Strauß zusammengefasst und unterhalb der Blüten zusammengebunden. Ich benutze dafür ein kleines Gummi, weil es dünn und elastisch ist.

 

(Ein Ende durch die Lasche ziehen, drumwickeln, aufschneiden, verknoten)

Dann werden die Stängel direkt unterhalb des Gummis umgeknickt. Einige werden anbrechen, das macht aber nichts, solange sie nicht vollkommen abreißen. Damit das nicht passiert, sollte der Lavendel nach dem Schnitt zeitnah verarbeitet werden, da er sonst zu trocken und brüchig wird. Sollte doch mal ein Stiel brechen, dann kann man den Strauß einfach aufschneiden, den gebrochenen Stiel ersetzen und das ganze wieder neu zusammenschnüren.

Der Anfang vom Satinband wird zwischen umgeknickte Stängel und Blüten geschoben und dann abwechselnd oben und unten um die Stiele geführt. Dabei sollte man den Bandanfang festhalten, damit es nicht wegrutscht oder das Band zu locker liegt. Die ersten drei Runden sind etwas kniffelig, weil sich die Stängel gerne an falsche Stellen mogeln. Einfach darauf achten, dass man wirklich abwechseln über und unter die Stiele Band platziert. Je nachdem wie fest man dabei zieht, wird der Straußkopf enger oder weiter.

Zum Schluss wickle ich das Band straff unterhalb der Blüten um die Stiele (Ich mache einen Tupfen Bastelkleber drauf und schneide das Band dann ab. Man kann aber auch einen Knoten oder eine Schleife binden). Auch wenn es gegen Ende etwas fummelig wird, sollte man das Band nicht zu früh schließen, da es sonst runtergezogen wird und Lücken im Flechtwerk entstehen.

Wenn der Strauß fertig ist, ist er noch feucht und sollte Gelegenheit bekommen zu trocknen, bevor er unter die Wäsche gelegt wird.

Ich wünsche wohlduftende Kleiderschränke ^^

Das Buch im Juni

Ein neuer Monat und ein neues Buch. Im Juni ist das #BuchdesMonats Die Frau an der Schreibmaschine, geschrieben von Suzanne Rindell, verlegt bei btb.

Wie üblich sehen wir uns im ersten Teil von #BuchdesMonats erst einmal nur das Cover an.

Farblich ist es mit gerade einer Farbe schlicht. Auch die Elemente sind minimalistisch und die Schrift geradlinig. Zum einen ist das in sich sehr stimmig zum anderen vermittelt es eine bestimmte Stimmung. Man sieht auf den ersten Blick, worum es in der Geschichte gehen soll. Die Farbwahl, oder besser der Mangel an Farbe und der schwarz-weiß-Effekt, wecken bei mir Assoziationen zu Zeitungen aus dem frühen 20. Jahrhundert. Die Frauenfigur, die ja schon durch ihre Frisur, das Make-up und die Perlen ein Gefühl dafür vermittelt, in welchem Zeitrahmen sich die Geschichte bewegt, erinnert an alte Schwarz-Weiß-Filme. Das Cover löst bei mir Emotionen aus, die ich mit der Zeit um 1920 und den Ereignissen dieser Epoche verbinde. Ich stelle mir schon vor dem ersten Blick ins Buch, das Straßenbild der damaligen Zeit vor und die Position der Frau in diesen Jahren. Dadurch ist das Cover in all seiner Schlichtheit hervorragend gewählt.

Gefunden habe ich das Buch durch die Empfehlung von Mel. Was sie zum Buch gesagt hat, das könnt ihr hier nachlesen.

Im nächsten Teil von #BuchdesMonats erfahrt ihr etwas mehr über den Inhalt.

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