Zu meinem Bericht über Die Frau an der Schreibmaschine von Suzanne Rindell fehlt jetzt nur noch mein Fazit. Ich hatte euch schon erzählt, worum es geht, wie ich das Cover finde und ein paar Gedanken herausgepickt, die mir beim Lesen kamen.

Es ist ein wunderbarer Roman über das Leben in den 20er Jahren. Er ist stimmungsvoll und spannend, auch wenn die Kriminalgeschichte, die ich erwartet habe, geringer ausfiel, als gedacht. Der Schreibstil trägt dazu bei, den Leser noch mehr in den Zeitgeist zu integrieren, da er wirklich gut mit den Gedankengängen der Hauptprotagonistin harmoniert.

Deshalb vergebe ich eine Feder, für die meisterliche Darstellung. Die Geschichte spielte sich in meinem Kopf ungemein plastisch ab, als würde ich einen Film sehen.

 

Eine weitere Feder vergebe ich für den Aufbau der komplexen psychologischen Entwicklung von Rose. Es war faszinierend ihrem Wandel  zu beobachten.

 

Was mir gar nicht gefallen hat, war das Ende. Es erschien mir zu abrupt und es war die einzige Stelle, an der ich Rose Gedanken nicht nachvollziehen konnte, als wäre ich plötzlich aus ihrem Kopf geflogen. Das war ungefähr so frustrierend, als wäre kurz vor Ende des Films der Fernseher ausgegangen.

Ich habe das Buch trotzdem sehr gerne gelesen, gerade aufgrund der wunderbaren Stimmung und emotionalen Stimmigkeit. Den Ausgang der Geschichte bewertet auch jeder anders. Manche mögen das Ende besonders gerne, weil sie es überraschend finden.

Andere Rezensionen zu dem Buch findet ihr bei:
Die Tipperin

Paper and Poetry 

Die Buchrebellin

 

 

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