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Lust & Laune

Der kreative Wahn der Elenor Avelle

Monat

Oktober 2017

Das ist keine Toleranz, das ist dem Hass eine Bühne geben

Ich war in diesem Jahr das erste Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Einen ganzen Tag habe ich für dieses Event reserviert und das, obwohl ich im Oktober keine Termine frei habe. Doch es war mir sehr wichtig, nachdem ich mich ein Jahr lang als Autorin in die sozialen Medien eingearbeitet habe, einen Eindruck von der Frankfurter Buchmesse zu gewinnen. Mein Interesse war vielschichtig und ich hatte einen Plan, welcher Artikelthemen ich mich annehmen will.

Mein Messebesuch war fantastisch. Von elf bis achtzehn Uhr war ich am Samstag an der Seite von Eva-Maria Obermann auf dem Gelände unterwegs. Es gab so viel zu sehen, dass ich zwischenzeitlich von den Eindrücken erschlagen war. Ich merkte schnell, dass es die Fachbesuchertage nicht ohne Grund gibt, denn in dem Gewühl, das am Wochenende in den Hallen herrscht, ist es so gut wie unmöglich, Recherche zu betreiben und sich Zeit für ein entspanntes Gespräch zu nehmen.
Am wertvollsten erschien mir in dieser Hinsicht tatsächlich die Zeit, die wir pausiert haben. Während Eva für eine Widmung von Valeria Docampo anstand, habe ich in Ruhe die Menschen um mich herum beobachtet. Die Vielfalt der Stände war mir schon aufgefallen. Aber auch die Besucher waren von überall hergekommen. Eltern hatten ihre Kinder dabei, und unter ihnen war nicht nur das klassische Familienmodell, Freunde jeden Alters waren zusammen unterwegs, Menschen in Kostümen tummelten sich dazwischen und ich hörte viele verschiedene Sprachen. Die Stimmung war offen und frech. Gerade in Anbetracht dessen, dass ich mir der kontroversen Diskussion über die Verlage, die der rechten Szene zugeordnet werden und ebenfalls auf der Messe einen Standplatz erhalten hatten, bewusst war, haben mich die schönen Eindrücke versöhnt.
Ich fuhr in der Gewissheit nach Hause, dass ich einen Artikel über genau dieses Thema schreiben will: Bücher sind bunt und das ist die Messe auch.
Kaum war ich Zuhause angekommen und wollte meine Fotos online stellen, las ich die ersten Mitteilungen zu den Ausschreitungen, die kurz nachdem ich gegangen war, losgegangen sein müssen. Ich las den Namen Höcke und runzelte irritiert die Stirn. Politik auf der Buchmesse? Dann folgte die offizielle Stellungnahme der Messeleitung, und ich fiel aus allen Wolken. Da kommt es zu gewalttätigen Übergriffen und die Reaktion dazu ist, wir verurteilen das, aber waschen unsere Hände in Unschuld? Wer tolerant sein will, der muss auch andere Meinungen tolerieren, ist das Entschuldigungsmäntelchen, in das die Verantwortlichen schlüpfen. Doch ist ihnen nicht bewusst, dass sie ihre Grundsätze aushebeln, wenn sie Messeteilnehmer zulassen, die sich aggressiv gegen Toleranz stellen? Toleranz ist nicht unendlich. Sie endet dort, wo die Intoleranz beginnt. So ist es auch mit der freien Meinungsäußerung. Sie entschuldigt keine Straftaten. Beleidigungen und Hetzreden fallen nicht mehr unter den Schutz des Grundgesetzes und das aus gutem Grund, denn ohne Grenzen herrscht Anarchie.
Die Messeleitung hat sich bewusst dazu entschieden, diese Grenzen nicht einzuhalten. Stattdessen wird Menschen eine Bühne geboten, die vor Gewalt nicht zurückschrecken. Das ist keine Toleranz mehr, sondern Förderung rechtsradikaler Inhalte.
Ich kann meinen Artikel zur bunten Buchmesse nicht mehr schreiben und ich will es auch nicht. Denn das Schlimme daran ist, dass es schon von Beginn an falsch war. Wie können wir uns für unsere Toleranz und Offenheit selber auf die Schulter klopfen, wenn zugelassen wird, dass direkt neben uns Angst und Hass geschürt werden. Was nun?
Die Frankfurter Buchmesse 2017 ist vorbei. An dem, was dort geschehen ist, können wir nichts mehr ändern. Aber wir können daraus etwas lernen. Es ist an uns, dem Hass keine Bühne zu geben, weder auf der Buchmesse noch außerhalb. Wir dürfen nicht schweigen. Gerade in Anbetracht dessen, dass Bilder von der Frankfurter Buchmesse auf einschlägigen rechten Profilseiten dazu genutzt werden, gezielt nach der Identität vermeintlich linksradikaler Personen in der Menge zu suchen, als wären wir kurz davor, die SS wieder auf die Straßen zu schicken. Liebe FBM Leitung, das muss doch endlich mal Konsequenzen haben.
Was die Buchmesse 2018 angeht: Sollte die Messeleitung auch dann wieder Verlage mit rechtsradikalen Inhalten zulassen, müssen wir zusammenfinden.
Schon dieses Jahr hatten wir im Nornennetz überlegt, uns zu einem Flashmob zu formieren und zu singen. Wir wollten so unseren Protest gegen Hass und Gewalt zum Ausdruck bringen. Genau das sollten wir alle 2018 tun, so laut singen, dass der Hass nicht mehr zu hören ist. Singen statt schreien. Denn die Messe gehört den Büchern und nicht der Gewalt.

Andere Artikel zu dem Thema:
Sven Hensel #FBM17 – Frankfurter braune Messe 2017
Nike Leonhard Buchmesse, Meinungsfreiheit und rechte Verlage
Bücherkrähe Nazis auf der FBM, Blogger gegen Blogger, und was wir tun sollten
Jasmin Zipperling Warum es keinen Die-FBM-war-so-mega-toll-Beitrag geben wird
Inko f Books Nazis auf der FBM, das Paradoxon der Intoleranz und die Reaktionen darauf
Schreibtrieb Die Buchmesse: von Vielfalt und Reaktion
Wiebke Tillenburg Nazis auf der Buchmesse

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Geister zum Hinstellen oder für Lichterketten

So einfach und schnell, könnt ihr kleine Geister basteln. Dafür braucht ihr nur
– Kompressen
– Gips (ich habe mit der Spachtelmasse aus dem Baumarkt bessere Ergebnisse erzielt, als mit Plaster of Paris)
– Klorollen
– Luftballons oder Tischtennisbälle (Je nachdem welche Art Geister ihr machen wollt)
– Teppichmesser
– Papier
– Pappe oder Moosgummi schwarz
– Bastelkleber

Präpariert zuerst eure „Formen“ für die Geister.

Wenn ihr Tischgeister wollt, dann pustet Luftballons auf (nicht viel breiter als die Klorolle) und faltet Papier zu einer dreieckigen Form, um sie seitlich in die Rolle zu stecken.

 

 

 

Für die Lichterkettengeister, müsst ihr die Klorollen seitlich aufschneiden und enger machen, damit der Tischtennisball nicht durchrutscht. In den Ball solltet ihr mit einem Teppichmesser ein X einschneiden, durch das ihr später das Lämpchen stecken könnt.

 

Jetzt legt ihr euch die Kompressen zurecht.

Für die Tischgeister haben ich vier Kompressen benutzt und  versetzt übereinander gelegt.

Für die Lichterkettengeister habe ich eine Kompresse zu einem Quadrat gefaltet.

Die Masse aus Wasser und Gips sollte flüssig sein, aber auch ausreichend Gips enthalten. Weicht die Kompresse ein, drückt das Wasser raus und breitet die Kompresse vorsichtig wieder aus. Dann legt ihr sie über eure „Form“ und lasst sie trocknen.
Sollte euer Geist beim ersten Mal nicht fest genug werden, dann hattet ihr zu wenig Gips im Wasser, könnt die Prozedur aber Problemlos wiederholen.

Zum Schluss könnt ihr aus schwarzer Pappe oder Moosgummi noch Augen und Münder nach Belieben ausschneiden und auf eure Geister kleben.

Fröhliches Gruseln 🙂

Ist es wirklich Berlin oder doch die Stadt ohne Namen?

Willkommen bei der Blogtour zu Infiziert. Dies ist die zweite Station durch die zerklüfteten Trümmer der verfallenen Welt. Gestern wurden schon die Zombies auf euch losgelassen. Heute zeige ich euch eine sichere Passage durch die Straßenschluchten.

Als ich „Infiziert“ schrieb, habe ich zu Beginn nicht darüber nachgedacht, wo Charlie lebt. Es war zuerst ein fiktiver Ort. Als ich dann an den Punkt kam, an dem ich mir überlegen musste, welchen Namen ich dem Schauplatz meines Buches geben soll, stand ich vor einer komplizierteren Frage, als ich gedacht hatte.
Ich wollte die Geschichte nicht an den üblichen Orten stattfinden lassen, die in Büchern gerne gewählt werden, weil wir sie durch die Massenmedien kennen. Wie viele Zombies sind schon durch die Straßen großer amerikanischer Städte marodiert oder hausten in London? Aber kann ein Buch überhaupt Erfolg haben, wenn der Handlungsort außerhalb der Erwartungen liegt? Welche Erwartungen hat die Zielgruppe meines Romans und will ich den Schauplatz wirklich davon abhängig machen?
Einen interessanten Beitrag zu dem Thema des Schauplatzes findet ihr auch bei:
Thomas the Pommes
Ich tat mich jedenfalls schwer mit einer Entscheidung und schob sie deshalb hinaus. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass es eine gute Idee war, so zu verfahren.
Im Laufe des Schreibprozesses habe ich gemerkt, dass Charlie in Berlin lebt. Das mag sich seltsam anhören, aber ich bin eine intuitive Autorin. Ich schreibe meinen Plotplan zeitgleich mit meinem Buch und lasse die Charaktere bestimmen, was passieren soll. Charlie hat darauf bestanden, dass ihre Stadt Berlin ist und ihrem Charakter treu, ist es ihr egal, ob unsere Prägung durch die Medien Amerika als Schauplatz attraktiver macht, weil New York ein größeres Publikum ansprechen könnte.
Nachdem das feststand, habe ich mit Hingabe die Plätze beschrieben, an denen die Handlung stattfindet. Zwischendurch wohnt Rafaels Gruppe sogar in meiner alten Schule und verfeuert das Holz aus den Werkräumen. Dadurch hatte ich das Gefühl, meine Figuren zu begleiten und ihnen nicht einfach zuzusehen. Charlies Geschichte mit den Bildern aus meinem Kopf zu verknüpfen, die ich von der Stadt habe, in der ich aufgewachsen bin, hat meinen Debütroman für mich auf eine weitere Weise zu etwas Persönlichem gemacht.
Es gibt aber auch Schauplätze, die ich frei erfunden habe. Das Berlin, in dem die letzten Menschen der verfallenen Welt , ist eine Mischung aus echten Erinnerungen und Fiktion. Dadurch wird es zu einem realen Ort, der nicht mir, sondern den Figuren aus „Infiziert“ gehört.
Im Schreibprozess habe ich mich dazu entschieden, den Namen Berlin nicht explizit zu nennen. Es wird im Buch nur von „der Stadt“ gesprochen. Der Sinn dahinter, ist nicht etwa die Unsicherheit, ob ich nicht doch besser einen amerikanischen Schauplatz gewählt hätte. Es ging mir bei der Namenlosigkeit um einen anderen Aspekt.
Welche Bedeutung haben die Namen der Städte noch, wenn die Apokalypse, die menschliche Zivilisation ausgerottet hat? Wir rufen niemanden mehr an, um ihm zu sagen, wo wir gerade sind. Wir schicken keine Briefe mehr. Wie oft denken wir darüber nach, wie unsere Stadt heißt, wenn wir diese Information nicht für andere Menschen von außerhalb brauchen?
Es geht um die Vergänglichkeit der Namen und der Bedeutung, die wir ihnen geben.

Ich hoffe euch hat der persönliche Einblick zum Schauplatz gefallen.
Wenn ihr den vorhergehenden Beitrag zur Blogtour lesen wollt und mehr über Zombies wissen möchtet, dann schaut bei Blue Siren vorbei.
Die nächste Station ist bei Nike Leonhard. Sie weiß spannende Details zum Thema Dystopie und Technik.
Wenn ihr gut aufgepasst habt, dann ist euch das blutige Wort in meinem Text nicht entgangen. Solche blutigen Worte findet ihr auch in den anderen Beiträgen der Blogtour. Sie ergeben einen Satz, den ihr an schreibtrieb-buchblog@gmx.de schicken könnt. Sie lässt euch dann in den geheimen Bunker für Überlebende. Doch nur ein Los kann gewinnen und so wird der Zufall entscheiden, wer von euch das Handbuch zum Überleben in der Zombiekalypse (meinen Roman „Infiziert“) bekommt.
Ich wünsche euch viel Glück dort draußen und noch ganz viel Vergnügen bei der Blogtour zu „Infiziert“.

Infiziert auf Tour

Ein Buch zu veröffentlichen, ist ein Abenteuer. Ich habe in der verfallenen Welt gelebt, während ich „Infiziert“ geschrieben habe. Das war fabelhaft und ich denke gerne daran zurück. Und auch die Extras, die ich jetzt noch machen kann, wie den Trailer, die Dosen und die Verpackung machen mir sehr viel Freude.
Um euch an der Welt von Charlie teilhaben zu lassen und euch Details vorzustellen, die ihr bislang nicht wusstet, veranstaltet die wunderbare Eva mit mir eine Blogtour zu Infiziert. Sechs Stationen hat die fantastische Reise, auf die ihr euch mit uns begeben könnt.
Gleich am Montag geht es los.
TheBlueSiren
Elenor Avelle
Nike Leonhard
BlogBücherei
Schreibtrieb
Emiys Book Bubble
Wie es sich für eine anständige Survivaltour gehört, gibt es eine Schnitzeljagd. Ich könnt in jedem Beitrag ein blutiges Wort finden. In der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt, ergibt sich aus den Worten die Lösungsparole. Wer die kennt, bekommt ein Los für seine Rettung. Aber nur einer wird überleben und bekommt ein signiertes Exemplar von „Infiziert“.

Nähere Informationen folgen. Bitte bleiben sie in ihren Häuser und warten sie auf weitere Anweisungen.

Der Mechanismus des Wahnsinns


Es ist gar nicht so lange her, da hatte ich eine Zweite-Weltkrieg-Phase. In dieser Phase las und hörte ich Geschichten über Weltereignisse, die sich mit den Schrecken befassen, wenn Menschen im Rudel austicken und anfangen, sich gegenseitig und systematisch zu quälen und umzubringen. Das Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber den Geschehnissen in der Welt war an meiner Phase bestimmt nicht unbeteiligt.
Ich schätze Ken Folletts historische Romane. Sie beleuchten in lebendiger Weise Aspekte, die mir in der Schule mit knochentrockenen Fakten nach der zehnten Wiederholung zu den Ohren rausquollen, und erzählen mir von ganz anderen Blickwinkeln, die im Rahmenplan aus Zeitmangel jedes Mal unter den Tisch fielen.
In Winter der Welt erleben wir unter anderem eine deutsche Familie, die an die Demokratie glaubte, bis sie unter den Machenschaften der NSDAP zerbricht. Diese Partei wurde nicht von der Mehrheit der Deutschen gewählt, doch ihre Skrupellosigkeit überraschte die Demokraten, und dann war es zu spät. Gewalt überrollte die ungläubigen Bürger, Hass steckte frustrierte Menschen an, und der Mechanismus des Wahnsinns war aktiviert.
Dieser Punkt ist es, der Mechanismus des Wahnsinns, der mir im Augenblick die meiste Angst macht. Wir leben in einem Land, in dem wir an Bequemlichkeit gewöhnt sind. Wir haben Erste-Welt-Probleme. Deshalb gehen wir davon aus, dass sich jeder Mensch, bis auf ein paar unrühmliche Ausnahmen, stets seiner Vernunft bedient, um Entscheidungen zu treffen. Wir sehen zwar, dass es in anderen Ländern anders läuft, aber das sind für uns nur Gedankenkonstrukte, wie die Geschichtserzählungen über den Zweiten Weltkrieg. Es ist für uns nicht real genug, um zu erkennen, dass der Mechanismus des Wahnsinns überall ausgelöst werden kann.
Die Geschichte ist voller Beispiele dafür, dass die niederen Triebe in uns lauern, wie ein Herpesvirus. Sobald unser Immunsystem (hier wäre es, die Fähigkeit logisch zu denken) durch äußere Einflüsse (beliebtestes Mittel ist die Angst) geschwächt wird, schlägt das Virus zu. Vorrangige Triebe, die unsere hochgelobte Fähigkeit, uns durch den Verstand und die Vernunft vom bloßen Tier zu unterscheiden, außer Kraft setzen können, sind Hass, Neid und Gier.
Ich habe vor kurzem Free State of Jones gesehen. Zum einen fand ich den Film sehr interessant, weil er, ähnlich wie Winter der Welt, Mitternachtsfalken und Die Leopardin von Ken Follett, ein Thema aufgreift, das zwischen den kolossalen Ereignissen der aufeinanderprallenden Kräfte kaum zur Sprache kommt. Kriegsgeschichten reduzieren uns auf die Bevölkerungsgruppe, zu der wir gehören, ungeachtet dessen, was wir zu der Zeit tatsächlich getan haben. Wenn wir an die Südstaatler denken, dann ist das die Gruppe von Leuten, die Sklaven gehalten hat und dafür in den Krieg gezogen ist, um das Unrecht aufrechtzuerhalten. Genauso ergeht es den Deutschen mit dem Zweiten Weltkrieg. Wir teilen die Gruppen in Gute und Böse auf, auch wenn wir natürlich wissen, dass es unter den Guten auch Leute gab, die schlimme Dinge getan haben und unter den Bösen Menschen, die alles geopfert haben, um das Richtige zu tun.
Wir fragen uns trotzdem, warum die Guten unter den Bösen nicht mehr getan haben. Oft sind es nur sehr wenige wirklich kranke Menschen, die solche Untaten initiieren und Kriege vom Zaun brechen, um ihre Triebe zu befriedigen. Aber warum folgen wir ihnen? Warum lassen wir uns von ihrem Wahnsinn anstecken?
Ich denke, dass es daran liegt, dass Hass und Wut zu allem bereit sind, während das Gewissen uns zur Mäßigung anhält. Weil es leichter ist, nichts zu tun. Weil wir unsere Ängste überwinden müssen, die gekonnt gegen uns eingesetzt werden.
Der Mechanismus des Wahnsinns wandert, bleibt gerne länger, wo Armut und Hunger alles noch schlimmer machen. Aber er macht auch vor unserer Tür nicht halt. Er hat uns wieder erreicht Der Spruch ˈWehret den Anfängenˈ hat mehr Bedeutung, als die bloße Aufforderung, nicht mitzumachen. Hier geht es darum, zu erkennen, wenn sich jemand anschickt, den Mechanismus des Wahnsinns erneut zu starten. Denn wenn es erst einmal losgeht, dann ist es zu spät. Einen Zug davon abzuhalten, loszufahren ist leichter, als ihn zu stoppen, wenn er erst einmal in voller Fahrt ist. Darum ist es jetzt wichtig, nicht darauf zu warten, was passiert und zu hoffen, dass die AfD vernünftig sein wird. Die NSDAP hatte auch keine Mehrheit, aber ihre Anführer waren zu allem bereit. Wir dürfen nicht akzeptieren, wenn Unrecht begangen wird. Wir schreiben und klären auf mit #wirschreibenDemokratie.

Weitere Beiträge zu dem Thema:
Frau Schreibseele
Nike Leonhard
Möchtegernautorin
Nora Bendzko
Büchnerwald

Lass deine Taten sein wie deine Worte. Und deine Worte wie dein Herz. (Ludwig Uhland)

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