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Lust & Laune

Der kreative Wahn der Elenor Avelle

Monat

November 2017

Jubiläum der Rechargers: Ein Jahr schon!

Vor einem Jahr, zur NaNoWriMo-Zeit, fanden sich drei Autoren zusammen, die sich über Leistungsdruck und das Aufladen der eigenen Akkus unterhielten. Der Austausch war so rege und spaßig, dass daraus eine ganze Kampagne entstand. Am 24.11.2018 entließen Elyseo alias ‚Der Magier‘, Michaela alias ‚Die Seherin‘ und ich alias ‚Die Beschwörerin‘ #DieRechargeables in die Freiheit, um andere Autoren mit Energie, Spaß und Selbstreflektion zu beglücken.

Mittlerweile sind wir nicht mehr drei, sondern fünf. Eva alias ‚Die Gelehrte‘ hat sich den violetten Zylinder aufgesetzt und Nike alias ‚Spektakulanza‘ reitet auf ihrem Steckenpferd durch die Heldenwelt.

Eine Menge toller Aktionen sind unter den Rechargeables angelaufen. Meine absoluten Lieblinge waren, die goldene Strumpfhose, die sich Autoren einen Tag lang ‚angezogen‘ haben und virtuell gesucht werden konnten, und #AmoristPralinenhändler. Folgt den Links zu all den tollen Autorenseiten.

Das #Inspirationsfeuer von Pfingsten kann euch in dieser Jahreszeit wärmen.

Inspirationsfeuer

Dann sind die Rechargeables vom Selbstauflader zur Energie für euch geworden und nennen sich jetzt #DieRechargers. Unter diesem Namen präsentieren sie den #Booktalk. Zwei Folgen sind bereits erschienen (99Namen und Aath Lan Tis), die dritte ist gerade in Arbeit.

Auch in diesem Jahr wollen wir die goldene Strumpfhose verleihen.
Seid gespannt, wer von uns zum Superhelden gemacht wird.

 

 

 

 

Ihr wollt auch mal beim Booktalk auf der Couch sitzen und über ein Buch sprechen? Ihr wollt eine Strumpfhose oder hättet Lust beim Zeichnen mitzumachen? Hinterlasst einen Kommentar 🙂

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Der legalisierte Täter

Wenn du nicht willst, dass du Schaden nimmst, dann pass dich an. Diese Mentalität verfolgt mich schon mein ganzes Leben.
Ich war in der Schule nie beliebt, denn ich habe so viele Ecken und Kanten, dass ich ständig hängen bleibe. Als Erwachsene spielt es kaum noch eine Rolle, aber als Jugendliche, tat ich mich schwer. Ich habe einfach nicht getan, was alle getan haben. Stattdessen hatte ich mit Fünfzehn noch Barbies, weil meine Mutter umwerfende Kleider und Accessoires genäht hat und ich mit Wonne aus Schachteln Möbel gebastelt habe. Ich habe meine Disney-Stickerhefte nicht versteckt, sondern in der Schule dabeigehabt und ich habe auch als Teenager noch mit meinem Stofftier geschlafen und kein Geheimnis daraus gemacht. Meine Klamotten waren gemütlich und bunt. Ich habe nicht geraucht, nicht getrunken, kein Make-Up benutzt. Ich war out, ein Loser, wie er im Buche steht. Dafür habe ich viel einstecken müssen, denn wer sich nicht anpasst, lädt quasi dazu ein, mit der Heckenschere anzurücken, um zurechtgestutzt zu werden.
Bei meinem Sohn erlebe ich es erneut. „Er muss härter im Nehmen werden“, ist der allgemeine Ratschlag.
Merkt ihr was? Täter sein ist okay. Die Botschaft: Wenn du ein Opfer bist, dann machst du was falsch.
Genau das spiegelt auch die aktuelle Debatte zum Hashtag #OhneMich wieder. Hierbei geht es wortwörtlich um eine andere Verpackung, aber der Inhalt ist der gleiche. Die Täter werden in Schutz genommen und die Betroffenen dazu aufgefordert sich zu ändern, damit sie die Täter nicht provozieren. Aber klar, wenn schon bei Kindern und Jugendlichen kommuniziert wird, dass es vollkommen normal ist, Täter zu sein, dass es an der Provokation durch die Opfer liegt, dann werden diese Kinder auch als Erwachsene Täter bleiben.
Die #OhneMich Diskussion ist viel mehr, als die Frage, ob Frauen lieber schwarze, flatternde Kutten ohne Make-Up tragen sollten. Es geht um unsere Einstellung zum Unrecht.

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