Seit einem guten Jahr bin ich nun offiziell Autorin. Mein Debüt „Infiziert – Geheime Sehnsucht“ habe ich im Sommer 2017 veröffentlicht und mir damit meinen Lebenstraum erfüllt. Das war ein großer Schritt, denn Künstlerberufe sind undankbar. In unsere Arbeit fließt ein Teil unserer Seele, die wir der Welt bloßlegen und das in dem Wissen, dass jeder gerne Kunst genießt, ihr aber oft ein geringer Wert beigemessen wird. Von seiner Kunst kann kaum ein Künstler leben. Dennoch wagen wir den Schritt, denn Künstler haben eine drängende Leidenschaft, die ans Licht will. Als Mutter zerreißt es mich manchmal fast, auch noch Autorin zu sein, weil ich oft zurückstecken muss und meine Projekte hinter meiner Fürsorge für meine Kinder zurückbleiben. Für mich war die Veröffentlichung meines ersten Romans trotzdem eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Nach einer langen Zeit ohne Unterstützung für meinen Traum, bin ich jetzt umgeben von Menschen, die meine Leidenschaft mit mir teilen und mich ermutigen immer noch einen Schritt weiter zu gehen. Deshalb habe ich mich für den Indie-Seraph2018 beworben und bin heute morgen fast vom Stuhl gekippt, als mir eine Nornenschwester aus unserem Fantastiknetzwerk mitteilte, dass ich auf der Longlist stehe. Das ist so unbeschreiblich großartig.

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