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Lust & Laune

Der kreative Wahn der Elenor Avelle

Kategorie

Basteltisch

Geister zum Hinstellen oder für Lichterketten

So einfach und schnell, könnt ihr kleine Geister basteln. Dafür braucht ihr nur
– Kompressen
– Gips (ich habe mit der Spachtelmasse aus dem Baumarkt bessere Ergebnisse erzielt, als mit Plaster of Paris)
– Klorollen
– Luftballons oder Tischtennisbälle (Je nachdem welche Art Geister ihr machen wollt)
– Teppichmesser
– Papier
– Pappe oder Moosgummi schwarz
– Bastelkleber

Präpariert zuerst eure „Formen“ für die Geister.

Wenn ihr Tischgeister wollt, dann pustet Luftballons auf (nicht viel breiter als die Klorolle) und faltet Papier zu einer dreieckigen Form, um sie seitlich in die Rolle zu stecken.

 

 

 

Für die Lichterkettengeister, müsst ihr die Klorollen seitlich aufschneiden und enger machen, damit der Tischtennisball nicht durchrutscht. In den Ball solltet ihr mit einem Teppichmesser ein X einschneiden, durch das ihr später das Lämpchen stecken könnt.

 

Jetzt legt ihr euch die Kompressen zurecht.

Für die Tischgeister haben ich vier Kompressen benutzt und  versetzt übereinander gelegt.

Für die Lichterkettengeister habe ich eine Kompresse zu einem Quadrat gefaltet.

Die Masse aus Wasser und Gips sollte flüssig sein, aber auch ausreichend Gips enthalten. Weicht die Kompresse ein, drückt das Wasser raus und breitet die Kompresse vorsichtig wieder aus. Dann legt ihr sie über eure „Form“ und lasst sie trocknen.
Sollte euer Geist beim ersten Mal nicht fest genug werden, dann hattet ihr zu wenig Gips im Wasser, könnt die Prozedur aber Problemlos wiederholen.

Zum Schluss könnt ihr aus schwarzer Pappe oder Moosgummi noch Augen und Münder nach Belieben ausschneiden und auf eure Geister kleben.

Fröhliches Gruseln 🙂

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Verpackung für Büchersendungen selber machen

Offenbar bereitet den Empfängern der Anblick meiner selbst hergestellten Verpackung für ihre Büchersendungen große Freude. Ich habe auch sehr viel Spaß bei der Herstellung und deshalb möchte ich den Interessierten zeigen, wie sie das auch ganz leicht für ihre eigenen Bücher machen können.

Was ihr dafür braucht ist nicht viel:

  • Karton
  • Teppichmesser
  • Ein langes Lineal
  • Bleistift
  • Kreppband
  • Flachkopfklammern
  • eine Idee

 

KARTON 1:

Der erste Kartonstreifen muss so breit sein wie euer Buch und zweimal so lang, plus zweimal die Dicke. Bei meinem Buch ist es ein Kartonstreifen in der Breite 13,6 cm und der Länge 10,75cm + 3cm + 21,5 cm + 3cm + 10,75cm.

TIPP 1: Es empfiehlt sich den jeweiligen nächsten Abschnitt nach dem Knicken zu messe.

TIPP 2: Wenn man den Streifen länger lässt, kann man die Schlusskante nach dem Einschlagen des Buches passgenau schneiden.

KARTON 2:

Der zweite Karton wird größer als der erste. Er ist so hoch wie das Buch, plus einen Überstand von 7 cm oben und unten. Bei mir sind es 7,25 cm + 21,5 cm + 7,25 cm. Die Zahlen für den Überstand sind so krumm, weil ich den Karton einfach in einer Höhe von 36 cm zuschneide. Da der Karton beim Überstand anders geknickt wird, ist auch nur die gesamte Höhe an dieser Stelle wichtig.

In der Breite muss der Karton dreimal so breite sein wie euer Buch, plus zweimal die Dicke. Bei mir sind das die Maße 13,6 cm + 4cm + 13,6 cm + 4,5 cm + 13,6 cm.

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TIPP:  Die Stegmaße werden breiter, da das Buch durch den ersten Karton dicker wird und beim zweiten Steg geben wir noch 0,5 cm dazu, weil wir von Karton 2 die erste Auflagefläche mit einrechnen müssen.

TIPP: Lieber ein Millimeter mehr als zu wenig.

Beim Knicken gehen wir genauso vor, wir bei Karton 1.

Bevor wir den Karton 2 verwenden, können wir ihn nach Gutdünken gestalten. Ich habe eine eigene Zeitung entworfen und aufgeleimt.

 

 

 

 

 

Schließen:

Wenn unser Karton trocken und fertig gestaltet ist, können wir unser Buch darin einwickeln, die Überstände nach außen ziehen und die Flachkopfklammern durchstecken. Ich benutze für das Stechen der Löcher einen Spieß.

TIPP: Ein individueller Adressaufkleber mit Logo ist ein schöner Zusatz und mit dem Aufdruck ‚Büchersendung‘ mit allen notwendigen Beschriftungen versehen.

Dann ist eure Büchersendung fertig verpackt und bereit die Freude weiterzugeben, die ihr bei der Herstellung hattet. Viel Vergnügen.

 

Lavendelgeflecht

Nachdem ich mir eingestehen musste, dass ich zwischen den Tagesaufgaben verloren gehe, wenn ich mich dazu zwinge jeden Freitag unter anderem den #Bastelwaschbär rauszubringen, habe ich mich dazu entschlossen, dem lieber dann nachzukommen, wenn es mir Freude bereitet. Die Arbeit mit den ‚Sozialen Medien‘ soll zwar auch marketingtauglich sein, aber ohne Spaß fühle ich mich gehemmt. Deswegen gibt es den nächsten #Bastelwaschbär erst jetzt.
Heute geht es um Lavendelsträuße und wie man sie herstellt. Meine Mutter hat früher immer in den Sommerferien bei meinem Großvater Sträuße geflochten und ich mochte den Duft in meiner Wäsche gerne. Deshalb habe ich Lavendel in meinem Garten gepflanzt und mache das jetzt auch und meine Kinder mögen es genauso gerne wie ich.
Um so einen Strauß zu flechten braucht man Lavendelstängel in einer ungeraden Anzahl (ich nehme 17) und Satinbänder (6mm breit).

Idealerweise schneidet man die Stängel, wenn der Lavendel zu duften beginnt und noch nicht alle Blüten am Stiel aufgegangen sind. Bei den Stängeln sollte man darauf Acht geben, dass man sie nicht zu kurz abschneidet. Unter 15 cm ist zu kurz. Besser sind 18 cm und mehr. Die Blätter und tief sitzenden Blüten streift man einfach nach unten ab.

 

Die gesäuberten 17 Stiele werden dann zu einem Strauß zusammengefasst und unterhalb der Blüten zusammengebunden. Ich benutze dafür ein kleines Gummi, weil es dünn und elastisch ist.

 

(Ein Ende durch die Lasche ziehen, drumwickeln, aufschneiden, verknoten)

Dann werden die Stängel direkt unterhalb des Gummis umgeknickt. Einige werden anbrechen, das macht aber nichts, solange sie nicht vollkommen abreißen. Damit das nicht passiert, sollte der Lavendel nach dem Schnitt zeitnah verarbeitet werden, da er sonst zu trocken und brüchig wird. Sollte doch mal ein Stiel brechen, dann kann man den Strauß einfach aufschneiden, den gebrochenen Stiel ersetzen und das ganze wieder neu zusammenschnüren.

Der Anfang vom Satinband wird zwischen umgeknickte Stängel und Blüten geschoben und dann abwechselnd oben und unten um die Stiele geführt. Dabei sollte man den Bandanfang festhalten, damit es nicht wegrutscht oder das Band zu locker liegt. Die ersten drei Runden sind etwas kniffelig, weil sich die Stängel gerne an falsche Stellen mogeln. Einfach darauf achten, dass man wirklich abwechseln über und unter die Stiele Band platziert. Je nachdem wie fest man dabei zieht, wird der Straußkopf enger oder weiter.

Zum Schluss wickle ich das Band straff unterhalb der Blüten um die Stiele (Ich mache einen Tupfen Bastelkleber drauf und schneide das Band dann ab. Man kann aber auch einen Knoten oder eine Schleife binden). Auch wenn es gegen Ende etwas fummelig wird, sollte man das Band nicht zu früh schließen, da es sonst runtergezogen wird und Lücken im Flechtwerk entstehen.

Wenn der Strauß fertig ist, ist er noch feucht und sollte Gelegenheit bekommen zu trocknen, bevor er unter die Wäsche gelegt wird.

Ich wünsche wohlduftende Kleiderschränke ^^

Es soll summen

Willkommen beim #BastelWaschbär. Diesen Freitag widme ich mich einem Thema, das aktuell ist, dem Frühling. Es geht um ein Gartenprojekt, dass in diesem Jahr öfter beim #BastelWaschbär auftauchen wird. Es geht dabei um ein Hummelhaus und eine Bienenwiese. Letztes Jahr kam mir die Idee ein paar Gästewohnungen für gestreifte Brummer herzurichten. Leider war ich zu spät dran. Doch dieses Jahr ist das Hummelhaus frühzeitig bezugsfertig und wir werden zur rechten Zeit den Acker umgraben, auf dem die Wildblumenwiese für die Bienen entstehen soll. Ich werde euch über die Fortschritte auf dem Laufenden halten und melden, sobald sich Gäste für die Häuschen interessieren. Ich bin sehr gespannt.

Roses from the Heart

Manche Projekte gehen einem unter die Haut. An einem davon habe ich vor Jahren teilgenommen und es berührt mich immer noch, wenn ich daran denke. Die Aktion heißt Roses from the Heart und es geht dabei um das Andenken der vielen Frauen, die bis ins 19. Jahrhundert Opfer des Sklavenhandels geworden sind.

Die Initiatorin des Projekts ist Christina Henri (FB) (Twitter).

Als ich an der Aktion teilgenommen habe, ging es darum über 25.000 Hauben zu nähen, wie sie die Frauen damals getragen haben und sie zu dekorieren. Jede Haube sollte der Name einer englischen oder irischen Frau zieren, die damals entwurzelt wurde und auch das Schiff, mit dem sie fortgebracht worden ist.

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Name des Schiffes
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Grace Bruce, der Name der Frau
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Farb- und Musterwahl
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Erste Stickmuster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mich hat das Thema sehr intensiv beschäftigt während ich an der Haube gearbeitet habe und ich denke auch heute noch über die Frau nach, für die ich meine Haube genäht und bestickt habe. Wer mag sie gewesen sein? Wie alte war sie? Was hat sie wohl empfunden?

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Die fertige Haube

Die Hauben wurden weltweit auf Quilt Festivals ausgestellt und einige findet man in einem Museum im Hafen von Hobart/Tasmanien.

Die neue Freitagsrubrik

Nachdem ich mich jetzt seit ein paar Monaten in die Social Media Kanäle eingearbeitet habe und so langsam ein Gefühl dafür bekomme, was ich möchte und was ich bieten kann, habe ich einen Plan ausgearbeitet, um regelmäßig Beiträge herauszubringen, die euch etwas nutzen.

Heute stelle ich euch die neue Freitagsrubrik vor. Sie läuft unter der Bezeichnung #Bastelwaschbär und erscheint hier auf meinem Blog beim Basteltisch. Was genau es mit dem Waschbären auf sich hat, das werdet ihr noch in einem anderen Beitrag erfahren.

Was euch beim #BastelWaschbär erwartet sind Beiträge über verschiedene künstlerische Ausdrucksformen. Ich bin gerne kreativ und das nicht nur beim Schreiben oder Zeichnen.

Passend zur Faschingszeit geht es heute um das Basteln von Puppen, aber nicht irgendwelche Puppen, sondern richtig große Dekopuppen.

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Das hier ist unsere Hexe. Zu Fasching und Halloween erschreckt sie Passanten. So eine große Puppe zu machen ist eigentlich ganz einfach. Dazu braucht man nur einen Maleranzug, Stroh und Klebeband. Mit dem Stroh stopft man den Anzug aus und mit dem Klebeband verschließt man die Öffnungen und kann die Puppe trimmen, damit zum Beispiel der Arm oben bleibt. Jetzt braucht man nur noch ein paar alte Kleider und eine Maske. Für ein schöneres Aussehen habe ich noch Augen ausgedruckt, hinter die Maskenöffnungen geklebt und Draht in die ausgestopften Handschuhe gesteckt, damit ich die Finger biegen kann.
Wenn ihr Fragen habt oder selber gerne mal so eine Puppe basteln wollt, könnt ihr mir gerne ein Kommentar hinterlassen. Ich freue mich auf eure Meinung.

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